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Walzendrehen

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Rasante Schwerzerspanung mit Keramik-Schneidwerkzeugen

Während zurzeit in der Schwerzerspanung, zum Beispiel beim Drehen von Walzen, weltweit hauptsächlich Hartmetallschneidwerkzeuge zum Einsatz kommen, setzt der Technologiekonzern Kyocera auf Keramik.

Das japanische Unternehmen entwickelte für die Metallindustrie Schneidwerkzeuge aus leistungsstarken Mischkeramiken, die sich ideal auch für die Schwerzerspanung eignen und gleichzeitig für eine Steigerung der Produktivität sorgen. Bei der Bearbeitung von Stahl erreichen die Kyocera Keramik-Schneidwerkzeuge A65 eine Schnittgeschwindigkeit von 250-500 Metern pro Minute bei einer Schnitttiefe von 8-15 Millimetern und Vorschüben von 0,6 – 2,0 Millimetern pro Umdrehung.  Auch Werkstücke mit Schmiedekrusten und Walzhaut, die aufgrund geometrischer Gegebenheiten einen unförmigen Schnitt haben, können mit Kyocera Schneidwerkzeugen bearbeitet werden.
„Die schnellen Arbeitsprozesse bei der Verwendung von Mischkeramiken können die Bearbeitungszeit um bis zu 50 Prozent gegenüber herkömmlichen Hartmetallschneidwerkzeugen reduzieren,“ erläutert José Agustín-Payá, Manager Produktmarketing und -technologie der Kyocera Cutting Tools Division.
„Sie steigern die Produktivität der Maschinen und sorgen so für mehr Wirtschaftlichkeit in der Produktion. Und nicht immer muss in eine neue Maschine investiert werden, denn auch ältere Maschinen arbeiten schneller, werden sie mit den beschichteten Keramikschneidstoffen bestückt.“
Die beiden wichtigsten Hightech Keramikwerkstoffe für Kyocera Schneidwerkzeuge in der Schwerzerspanung sind die Mischkeramik A65 und KS6000 Siliziumnitrid. A65 wird in der Stahlbearbeitung eingesetzt – bei der Weichbearbeitung mit 30-45 Rc und bei der Hartbearbeitung mit 60 HRc. Siliziumnitrid wird in der Schwerzerspanung von Gusseisenwerkstoffen angewendet.

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